08.04.2020

Barmherzige Brüder Rilchingen trauern um an COVID-19 verstorbene Bewohnerin im Seniorenzentrum

„Mit tiefer Bestürzung haben wir am 03.04.2020 erfahren, dass eine Bewohnerin unserer Einrichtung der Seniorendienste an den Folgen einer COVID-19 Erkrankung in einem Saarbrücker Krankenhaus verstorben ist. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen, den Mitbewohnern und Mitarbeitenden, die um die Verstorbene trauern“, erklärte der Hausobere und Heimleiter Alfred Klopries am heutigen Mittwoch in Rilchingen.

Schon nach Bekanntwerden des ersten Verdachtsfalles am 26.03.2020 wurden in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der zuständigen Beratungs- und Prüfbehörde des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitenden eingeleitet. Die ärztliche Versorgung war und ist sichergestellt und die Einrichtung steht weiterhin in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt und den Hausärzten. Zurzeit gibt es 16 positiv getestete Fälle, davon 7 Bewohner und  9 Mitarbeitende. Die infizierten Bewohner wurden umgehend  isoliert, die Mitarbeiten befinden sich in häuslicher Quarantäne. 3 Bewohner wurden bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen und in die Einrichtung zurückverlegt. In den Häusern der Sozialen Dienste sind bisher keine Bewohner positiv auf Covid-19 getestet worden.

„Zum Schutze unserer Bewohner wurden am 03.04.2020 die Häuser St. Vinzenz und St. Oranna bis zum 17.04.2020 vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt“ erläutert Klopries den aktuellen Sachstand.  

„Wir unternehmen alles in unserer Macht stehende, um unsere Bewohner und Mitarbeitenden in dieser schwierigen Zeit zu schützen und zu begleiten. Hierzu zählen u. a. die strikte Einhaltung der Regelungen zum Infektionsschutz, der Hygiene und zu Besuchs- und Betretungsverboten. Doch leider mussten wir die Erfahrung machen, dass sich die Ausbreitung der Pandemie trotz der frühzeitigen Umsetzung von Schutzmaßnahmen  auch in unserer Einrichtung nicht vermeiden ließ“ so Klopries.

„Unser Dank gilt unseren Mitarbeitenden, die sich auch in dieser besonderen Situation professionell und beherzt für unsere Bewohner einsetzen und den Angehörigen für den Zuspruch und das Verständnis für die Vorkehrungen, die wir zum Schutz vor möglichen Übertragungen des Corona-Virus treffen mussten“ unterstreicht Klopries und appellierte an alle Menschen, durch die strikte Einhaltung von Kontaktsperren, Abstands- und Hygieneregeln dazu beizutragen, gerade die Risikogruppen vor einer Infektion zu schützen. „Wir alle können dazu beitragen, diese schwere Zeit gemeinsam zu überwinden und die weitere Verbreitung des Virus aufzuhalten.“


 
 
 
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