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Die "Heilige Fürstin" verzehrte sich im Dienst an Kranken und Armen.
Die Tochter König Andreas II. von Ungarn, 1207 in Sáros-Patak geboren, wurde 14jährig mit dem Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen verheiratet und lebte am thüringischen Hof auf der Wartburg. 1227 starb ihr Gatte als Kreuzfahrer in Otranto. Heinrich Raspe verdrängte sie von der Wartburg und wies ihr Marburg als Witwensitz an, wo sie das Franziskanerhospital gründete und sich fortan in einer Gemeinschaft gleichgesinnter Frauen der Armen- und Krankenpflege widmete. Von Askese und Aufopferung erschöpft, starb sie am 17. November 1231 in Marburg.
Schon 1235 wurde sie heilig gesprochen.